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  • diagnose

    Zur Unterstützung der Diagnosestellung bei Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates, des Körperstammes und der Blutgefäße stehen moderne Röntgenanlagen mit digitaler Filmentwicklung und -archivierung, Ultraschall und Duplexsonographie zur Verfügung.

  • behandlung

    Die Wahl der Behandlung richtet sich nach der individuellen Notwendigkeit und ist nicht zwangsläufig mit einer Operation gleichzusetzen.
    So können bestimmte Knochenbrüche auch konservativ ohne operativen Eingriff mit modernen Kunststoffstützverbänden zur Ausheilung gebracht werden oder Schmerzzustände an Armen, Beinen oder Wirbelsäule mit gezielten Injektionen, physikalischen oder chirotherapeutischen Maßnahmen behoben werden.

  • gutachten

    Im Auftrag der gesetzlichen und privaten Unfallversicherungen werden fachchirurgische /-orthopädische Gutachten erstellt. Die Praxis ist hierfür bei der Ärztekammer Nordrhein registriert.
    Eine Zertifikat zur medizinischen Begutachtung liegt vor.
    Gerne stehen wir Ihnen auch für eine unabhängige Beurteilung Ihrer Erkrankung und bisherigen Behandlung zur Verfügung.

  • weiterbildung

    Wir sind zur Weiterbildung im Fach Chirurgie (12 Monate allgemeine Chirurgie sowie 6 Monate Common Trunk) und Unfallchirurgie/Orthopädie (6 Monate) sowie Proktologie (12 Monate) durch die Ärztekammer Nordrhein ermächtigt.
    Interessierte Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie oder Unfallchirurgie oder Allgemeinmedizin können daher Teilbereiche ihrer Ausbildungszeit als Praxis-Assistenten absolvieren.

  • Sportmedizinische Betreuungen

    In Kooperation mit der Kardiologischen Gemeinschaftspraxis Dres. de Haan, Redlin, Rath haben wir das "Sportmedizinische Zentrum Solingen" gegründet. Dieses wurde als Untersuchungsstelle des Landessportbundes Nordrhein zugelassen. In dieser Funktion betreut das Sportmedizinische Zentrum die Sportförderschule NRW Friedrich-Albert-Lange Gesamtschule.
    Darüber hinaus wird die 1. Mannschaft der Paladins Solingen sowie die Kaderathleten Gerätturnen des TSV Hochdahl sportmedizinisch betreut.

  • operation

    Operative Eingriffe und Wundversorgungen, die in örtlicher Betäubung durchgeführt werden können, finden in den entsprechend ausgestatteten Praxisräumen statt. Operationen, die eine Vollnarkose verlangen, führen wir in Zusammenarbeit mit dem OP-Zentrum Mummstraße dort durch.
    Die Einrichtung steht unter der Leitung der Anästhesisten Dres. Zebulka/Bertram/Fels und ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008.
    Operationen unter stationären Bedingungen werden laufend im St. Josef Krankenhaus Haan durchgeführt, hier werden Eingriffen von uns persönlich durchgeführt, die entweder ambulant nicht sicher durchzuführen sind oder bei denen für alleinstehende Patienten ohne Betreuung im häuslichen Umfeld hier die Versorgung für die ersten Tage sichergestellt werden kann.

  • chirotherapie

    Grundlegender Gedanke der Chirotherapie (griechisch: cheir = Hand) ist, dass sich körperlichen Beschwerden häufig auf Funktionsstörungen (Blockaden) von Gelenken zurückführen lassen. Dementsprechend können Beschwerden durch die Beseitigung der gestörten Gelenkfunktion behandelt werden. Dies gilt vor allem für die Funktionseinheit Wirbelsäule aber auch für viele andere Gelenke der oberen und unteren Extremitäten und das Becken.
    Folgende Symptome können zum Beispiel auf eine Gelenkblockade der Wirbelsäule hindeuten:

    * Rückenschmerzen
    * Nacken- und Kopfschmerzen
    * Lendenschmerzen
    * Schmerzen im Brustbereich
    * Störungen der Atemfunktion
    * Schulterbeschwerden
    * Tinnitus (chronische Ohrgeräusche)
    * Schwindelgefühle
    * Sehstörungen
    * Missempfindungen in den Armen

  • gelenkspiegelung (arthroskopische operation)

    Arthroskopie (= „Gelenkspiegelung“, „Gelenk-Endoskopie“)

    Unter einer Arthroskopie versteht man die „Gelenkspiegelung", d.h. der Blick in das Innere eines Gelenkes mit Hilfe einer Optik.
    Das Arthroskop besteht aus einer kleinen Rohr (Trokarhülse) und der Optik selbst.
    Durch einen etwa 5 mm langen Hautschnitt unterhalb der Kniescheibe wird die Trokarhülse mit einem Führungsstab (Trokar) in das Gelenk vorgeführt. Der Trokar wird anschließend durch die Hülse hindurch wieder aus dem Gelenk herausgezogen. Durch die im Gelenk verbleibende Hülse wird dann die Optik in das Gelenk eingeführt.
    Zusätzlich werden an das Arthroskop zwei Schläuche angeschlossen. Durch einen Schlauch wird Flüssigkeit in das Gelenk eingebracht, um die Gelenkhöhle zu spülen und für eine bessere Übersicht zu dehnen, der andere dient zum Absaugen der Flüssigkeit.
    Für einen operativen Eingriff ist ein zweiter Hautschnitt ebenfalls mit einer Länge von ca. 5 mm notwendig, durch den die kleinen Operationsinstrumente in das Gelenk eingebracht werden können.
    Die arthroskopische Optik besteht aus einem Linsensystem, einer Lichtquelle und einem Lichtleitkabel. Videokameras in kleinster Ausführung und mit weniger als 30 g Gewicht machen es möglich, das Innere des Gelenks aufzunehmen und über einen Bildschirm (Monitor) vergrößert wiederzugeben. Der Operateur muss deshalb nicht mehr durch das Arthroskop in das Gelenkinnere sehen, sondern kann mit Blick auf den Monitor arbeiten (Videoarthroskopie). Die Videotechnik ist aufwendiger. Sie hat jedoch den Vorteil, dass sich durch den größeren Abstand zwischen Operateur und Kniegelenk die Gefahr der Entzündung des Kniegelenks durch Keime stark verringert. Daneben erlaubt diese Technik, dass der Behandelte auf Wunsch die Operation mitverfolgen kann und dass Befund und Operation dokumentiert werden können.
    Bei der Arthroskopie wird ein Gelenk schon lange nicht mehr nur betrachtet und untersucht, wie man aus dem griechischen Begriff ableiten könnte (arthros= Gelenk und skopein=schauen). Sie hat sich zu einem therapeutischen Verfahren entwickelt, mit dem man den überwiegenden Teil der operativen Therapien in der sogenannten „Schlüssellochtechnik“ durchführen kann.
    Während die arthroskopischen Kniegelenksoperationen seit mehr als dreißig Jahren etabliert sind, haben sich Eingrffe an der Schulter erst seit etwa zehn Jahren als vorteilhaft gegenüber „offenen Operationen“ durchgesetzt. Es folgten Sprunggelenk, Ellbogengelenk, Handgelenke und zuletzt zunehmend das Hüftgelenk.
    Der Vorteil arthroskopischer Operationen gegenüber herkömmlichen Verfahren liegt nicht nur in den kleineren Schnitten bzw. Wunden und damit verbunden geringeren Schmerzbelastung. Auch die Gefahr einer Infektion (=Entzündung) ist reduziert. Zudem lassen sich heute auf arthroskopischem Wege frühzeitig verschleißfördernde Gelenkerkrankungen („Verschleiß“= Arthrose) aufhalten oder verzögern, die ohne diese Möglichkeit in erheblichen Funktionseinschränkungen, belastenden offenen Operationen oder aufwendigen Ersatzoperationen wie Gelenkprothesen enden würden.

    Eine Auswahl der Indikationen (=“angebrachte“ Maßnahme) der bei uns erfolgreich durchgeführten Arthroskopien ist unter den jeweiligen Organen aufgelistet.

leistungsübersicht dr. n. gärtig

Über allgemeine medizinische Dienstleistungen der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis Solingen können Sie sich anhand der links stehenden Infotexte informieren.

Innerhalb der folgenden Kategorien finden Sie weitere Informationen zu den Schwerpunkten und individuellen Gesundheitsleistungen von dr. n. gärtig:

schwerpunkte

individuelle gesundheitsleistungen (igel)